IPTKast #11 Luzius Engel und Yvonne Schmidt

Shownotes

In dieser Folge des IPTKast sprechen wir mit Luzius Engel und Prof. Dr. Yvonne Schmidt über künstlerische Forschung, Inklusion und die Frage, wie Zugänglichkeit bereits im künstlerischen Entstehungsprozess mitgedacht werden kann.

Im Zentrum des Gesprächs steht das Theaterstück Im Härz von Engel & Magorrian, das sich mit dem menschlichen Körper, seinen Geschichten und Erinnerungen auseinandersetzt. Mithilfe von Figuren- und Objekttheater, Musik und unterschiedlichen Materialien entsteht eine Welt, in der die Grenzen zwischen Körper, Fantasie und Erinnerung verschwimmen.

Gemeinsam sprechen wir über die Entstehung des Stücks, seine Verbindung zur künstlerischen Forschung und darüber, wie Zugänglichkeit zu einem Bestandteil der künstlerischen Gestaltung werden kann. Dabei geht es unter anderem um Relaxed Performances, Audiodeskription und die Zusammenarbeit mit Kindern und Menschen mit Behinderungen. Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich, wenn Inklusion nicht erst nachträglich berücksichtigt wird, sondern von Anfang an Teil des kreativen Prozesses ist?

Im Härz könnt ihr an folgenden Daten sehen:
Schlachthaus Theater Bern: 1. 2. 3. 7. 8. Nov
Stadttheater Langenthal,: So 15. Nov
Theater im Kornhaus (ThiK) Baden:  19. 20. Dez

Coverbild nach der Arbeit Leck mich! Trauerspiel in einem Akt von Celia & Nathalie Sidler, 2021, bearbeitet von Oliver Kümmerli Titelmelodie von Lancet3000

Transkript anzeigen

00:00:21: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des IPTCAS, dem Podcast des Instituts Praktiken und Theorien der Künste der Hochschule der Künstler Bern.

00:00:28: Ich bin Adria Hall, Junior Research Assistant am Institut und zu Gast ist heute Lucius Engel vom Theater Duro, Englender Gaurian sowie Professorin Yvonne Schmidt von IPTCA die ihr in der letzten Folge des APTCAs kennenlernen konntet.

00:00:42: Willkommen zurück Yvon!

00:00:44: Lucious Engel ist Theaterregisseur, Beformer und Theaterpädagoge mit viel Erfahrung im Bereich Theater für junges Publikum.

00:00:51: Er hat mit verschiedenen Companies in der freien Theater-Szene zusammengearbeitet und unter anderem mit Kollektiv F, Welternteater oder TheaterMax.

00:01:00: Die Produktion seiner eigenen Gruppe Engel & Magorian tun durch die ganze Schweiz.

00:01:05: Heute arbeitet er zudem als Co-Leiter von Junge Bühne Bern und hat einen Lehrauftrag an der HKB in Biel.

00:01:12: Davor war Co-leiter von Großer Halle Rheidschule Bern.

00:01:15: Ab Sommer of the Year, übernimmt er die Co-Leitung von La Grenouille Theaterzentrum für junges Publikum Bill Bien.

00:01:22: Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist die neue Produktion von Engel & Magorin mit dem Titel Im Herz.

00:01:28: Das Stück richtet sich an einen Publikums ab sechs Jahren und spielt zunächst an einem vielleicht etwas ungewöhnlichen Ortfernkinderstück in einem Operationssaal eine Pflegefachfrau ein Assistenzarzt und einer Oberärztinführer einer Herzapporationen an einem Kind durch das von einer lebensgroßen Puppe dargestellt wird.

00:01:46: Doch während der Operation kommen immer mehr Dinge aus dem Körper hervor – ein Telefon, ein Gummiboot, eine Trommel und andere Objekte!

00:01:54: Der Körper öffnet sich damit nicht nur anatomisch sondern wird zu einem Raum für Erinnerungen Wünsche und Geschichten.

00:02:02: Gleichzeitig ist im Herz Teil eines neuen Forschungs- und Vermittlungsprojekts der HKB, dass auf dem SNF Forschungsprojekt Ästhetiken des Immobilien aufbaut.

00:02:11: Im Zentrum steht die Frage, wie Erkenntnisse aus der Forschung zu Disability und Performing Arts konkret in die Theaterpraxis und insbesondere ins Theater für junges Publikum übertragen werden können.

00:02:23: Aber bevor wir darüber sprechen, würde ich gerne beim Stück selbst beginnen!

00:02:27: Lucius vielleicht könntest du dich zunächst einmal vorstellen und danach mit in den Operationssaal nehmen?

00:02:33: Was ist im Herzen und wie ist die Idee zu diesem Stück

00:02:35: entstanden?!

00:02:36: Ja, ich bin dem Lucius wie du mich vorgestellt hast.

00:02:39: Ich habe zusammen mit Emily Margolin diese Gruppe Engl und Margolin Und wir haben schon zwei Produktionen zusammen gemacht die auch für Kinder also für kleine Kinder sind.

00:02:49: Das Essestucki ist, was macht zwetter?

00:02:53: Es spielt immer noch in der Schweiz und auch in der Westschweiz.

00:02:55: Auch auf Französisch.

00:02:56: Und auch gut Nachkrüche!

00:02:58: Und das spielt auch immer noch ein Stück in einer Bäckerei in der Nacht.

00:03:03: Jetzt eben unsere dritte Produktion im Herz... Wir waren auf der Suche nach einem Thema und aus verschiedenen Gründen haben wir über das Herz nachgedacht, auch so über Herzschmerz oder so broken heart da auch eine Zeit lang eigentlich.

00:03:14: Dann kam es aber das Emily eine Herzuntersuchung, was ich machen lassen musste.

00:03:19: Weil sie ist Risikopatientin in dieser Frage und da hat sie mich gefragt ob ich sie begleiten würde als Kollege aber auch als Freund.

00:03:27: Und dann waren wir zusammen an der Insel und ich war dabei wie der Kardiologe.

00:03:33: Es gab wie ein Ultraschall ihres Herzens.

00:03:36: also wir haben es dann eigentlich so zusammens in ihr Herz hineingeschauten.

00:03:39: Das war so wie wenn man Baby schaut im Ultraschlag oder eben das Herz.

00:03:45: Die Herz kam man gesehen und jetzt schlägt.

00:03:46: Das war wirklich ein sehr eindrücklicher Moment!

00:03:49: Und da kam dann eigentlich die Idee, dass wir gesagt haben, okay, wir machen einen

00:03:53: Stück

00:03:54: über das Herz... aber da muss es auch reingehen in dieses Herz.

00:03:57: Also so wie wir jetzt in dieses Herzen hinein geschaut haben?

00:04:00: Also die Ärzte können ja eben reinschauen mit ihrer Technik, diese Technologie, die sie haben.

00:04:05: Das versuchen wir auf der Bühne umzusetzen, dass man da reinschaut oder eben dann auch rein gehen kann.

00:04:11: So haben wir dann das Konzept weiterentwickelt und uns immer auch überlegt was interessiert Kinder da dran.

00:04:17: Wir glauben, wir haben beide auch Kinder und wissen das die Spitalwelt und eben auch dieses Untersuchen und den Körper so wahrnehmen wie man das eben kann als Ärztin dass das Kind erinteressiert.

00:04:29: und da kamen dann nämlich so verschiedene Themen zusammen eineseits das Herz aus Organe eines unserer wichtigsten Organe das es uns am Leben erhält aber eben noch etwas metaphysischer Ort oder Gefühle und Erinnerungen und Emotionen sitzen.

00:04:43: Da haben wir eben einen Konzept entwickelt, um das so wie darstellbar und zugänglich zu machen.

00:04:48: Objekte spielen in euren Arbeiten generell eine wichtige Rolle.

00:04:51: Was ist denn das Objekttheater?

00:04:52: Und was interessiert euch am ObjektTheater?

00:04:54: Warum eignet sich gerade für diese Geschichte?

00:04:57: Wir finden das Objettheater sehr spannend weil hier weniger Besprache oder über viel Wissen eigentlich erzählt wird sondern über Dinge die halt räumlich sinnlich... physisch sind, weil unsere ersten beiden Stücke die wir gemacht haben, sind wirklich für ganz kleine Kinder also drei Plus und da waren uns die Objekte eigentlich auch wie eine Art Zugänglichkeit.

00:05:20: Da haben wir uns damit beschäftigt dass wir hatten auch eine Residenz zu dem Thema angeboten gekriegt oder wir haben uns beworben auf ein Residenzen am Theater Stadlhofen das auch im Untertitel hat Theater der Dinge, sie haben sich da spezialisiert und wir hatten eben die Idee zum unserem ersten Projekt und konnten dann da forschen zum Thema Objekttheater und haben dafür uns eigentlich viel herausgefunden, was wir auch in der ersten und auch in die zweiten Produktion eingesetzt haben.

00:05:46: Und jetzt sehen wir in der dritten Produktion, wo halt mit dieser Arbeit weiterfahren und haben nach Möglichkeiten gesucht, was kann eigentlich in einem Herz drin sein?

00:05:54: Weil die fanden Gedanken lustig, dass Dinge aus seinem Herzen rauskommen.

00:05:58: Und vielleicht muss ich hier und diese Stelle sagen das im Stück im Herz eine Hauptrolle spielt.

00:06:04: Also wir sind in einem Operationssaal, wo ein Kind an einem Herz operiert wird.

00:06:09: Das ärztetrio öffnet dieses Herz und dann kommen aus dem Herzen raus Dinge und diese Dinge bringen Geschichten Erinnerungen.

00:06:17: Diese Idee hat uns einfach von Beginn weg fasziniert Und auch in den ersten Tests haben wir auch erkannt dass das für Kinder sehr spannend ist.

00:06:24: Auch dieses Absurde da dran, dass etwas was eigentlich nur ein Gedanke ist auf der Bühne im Theater dann physisch und real passiert und auch als Objekt dann rauskommt, auch von den Größenverhältnissen her.

00:06:35: Dass die Dinge dann zum Teil viel größer sind, dass sie eigentlich Platz gehabt hätten ist auch fast ein bisschen wie so Zaubertrick-Show in unserem Stück.

00:06:43: Im Dossier beschreibt ihr beispielsweise sein rotes Gummiboot das sich beim Beatmen des Kindes aufbläst und plötzlich zur Lunge und gleichzeitig zum Rettungsboot wird.

00:06:53: Wie entstehen solche Bilder?

00:06:54: Beginnt es hier mit einer Geschichte und sucht dafür ein Objekt oder beginnt es mit dem Objekt und schaut welche Geschichte darin steckt?

00:07:01: Ja, das geht!

00:07:01: irgendwie immerhin und her.

00:07:03: Wir versuchen aus der Improvisation heraus Dinge zu entdecken, die wir uns nicht am Schreibtisch ausdecken könnten weil eben gerade wenn wir mit Material arbeiten das Material bringt oft auch Widerstand Und auch Komplikationen Die uns aber dann wieder zu neuen Ideen bringen.

00:07:20: zum Beispiel hatten wir eigentlich die Idee dass dieses Gummiboot von dem du gesprochen hast Dass das eben noch aus dem Herzen rauskommen sollte Also ein ganz praktisches etwas, was zuerst klein ist und wenn man es aufblässt kann das sehr groß werden.

00:07:32: Und den Gedanken fanden wir super spannend!

00:07:34: Und als wir dann das Boot aber im Probenraum hatten wurde eigentlich klar dass das Boot eine Reise mitbringt und erst da... Das war noch gar nicht im Konzept drin, aber in dem Probenrahmen kam das Trio, das medizinische Personal, die eben ins Herz hineinreisen mit diesem Rettungsboot.

00:07:52: Wir können es eigentlich gar nicht genau beschreiben, wie sowas entsteht.

00:07:56: Aber das ist so ein Zusammenspiel von Ideen, Dingen aber auch den Personen dem Raum sind gleichzeitig und auch das Vertrauen drauf dass man vielleicht jetzt noch nicht weiß was wir erfinden, aber dass wir's gemeinsam entdecken.

00:08:07: also das ist dann wirklich auch eine Reise im Probenraum Und das sind dann eigentlich so viele Geschenke die man kriegt durch vielleicht ein kreatives Klima oder eine gute Grundidee worauf dann eben neue Ideen entstehen.

00:08:19: Und so kam dann diese Reise ins Herz hinein, die jetzt eigentlich wesentlich für das Stück ist.

00:08:24: Und eben auf diesem Boot reisen sie wie auf einem Fluss oder durch die Aorta ins Herz Hinein und die Puppe selber, die reißt eben auch mit.

00:08:35: Das mussten wir auch zuerst rausfinden weil in einer ersten Idee war es, die bleibt irgendwie auf dem Operationstisch und wir sehen die drei dann hineinreisen.

00:08:44: aber die muss natürlich mit auf ihre Abenteuer sein.

00:08:46: Ist ja ihr Abenteuern und sie ist die Hauptperson Als im Stück ist es ein Junge, der heißt Robin und der ist immer mit dabei.

00:08:54: Obwohl wir in seinem eigenen Herz drin sind, aber er reißt eben auch nicht.

00:08:58: Ihr entwickelt das Stück auch gemeinsam mit Kindern?

00:09:01: Welche Rolle spielen Ihre Vorstellungen und Reaktionen im Probeprozess?

00:09:05: und verändertes eure eigene künstlerische Arbeit wenn ihr nicht einfach Theater für Kinder entwickelt sondern Kinder bereits während der Entstehung als Gesprächspartnerinnen und Publikum einbildet?

00:09:16: Ja, wir glauben dass... etwas kreiert haben, sondern schon eine erste Idee haben.

00:09:22: Erst das Material und wie das dann teilen mit Kindern.

00:09:25: Das in dieser Begegnung eigentlich sehr viel passiert was uns zu neuen Ideen inspiriert und auch zu Geschichten inspiriert weil die Art und Weise wie die Kinder also unser zukünftiges Publikum auf die Dinge schauen die wir kreierten können gar nicht gut vorstellen.

00:09:39: Wir müssen ihn ja wirklich erleben und zwar alle Beteiligten, also auch die Spielerinnen.

00:09:44: der Autor oder die Bühngeldnerin sind dann ganz wichtig dass sie auch da sind und auch erleben wie die Kinder das wahrnehmen was wir ihnen zeigen und auch das Gespräch nachher, wie Sie drüber reden also was für eine Sprache dafür haben oder was für Vorstellungen zu den Szenen und Objekten.

00:10:01: natürlich gibt es die kulturellen Deutungen die wir haben dazu aber die Kinder sind zum Teil auch ganz kreative, eigene, sprachliche Deutungen die uns wiederum inspirieren.

00:10:11: Und wir merken dann immer wieder wo wir an ihnen vorbeifahren oder vorbeiproduzieren und das sind dann auch immer so wie.

00:10:19: es korrigiert wieder etwas wenn wir die Begegnung haben mit den Kindern.

00:10:22: also wir bleiben dann schon unseren Ideen treu und auch unserem eigenen Interesse aber wir lassen es dabei spiegeln und oft ist es sehr inspirierend.

00:10:30: Ich möchte nun Yvonne ins Gespräch holen, denn parallel zur Entwicklung von im Herz entsteht ein Forschungs- und Vermittlungsprojekt das auf dem SNF Projekts Ästhetiken des Immobilien aufbaut.

00:10:41: Yvon vielleicht kannst du zunächst mal kurz erklären wie es diese Zusammenarbeit zwischen dir und Engel und Magorian entstanden?

00:10:48: Und was ist das Ziel des neuen Agora Projektes?

00:10:52: Ja, also wir haben vier Jahre lang Nina Mülemann, Tupton Shonchang und ich haben vier jahrelang ein Forschungsprojekt durchgeführt.

00:10:59: Es tätigen das Immobilien, das vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert worden ist.

00:11:04: Und er hat uns interessiert welche künstlerischen Strategien entwickelt werden, um eben Theateraufführungen auch für ein Publikum mit Behinderungen zugänglich zu machen.

00:11:15: Respektive auch wie behinderte Künstlerinnen arbeiten welche neuen Arbeitsweisen und es tätigen sie entwickeln.

00:11:23: Bei unserer Recherche ist uns aufgefallen, dass es einfach zwar schon im Theater für ein Erwachsenespublikum da eine große Awareness gibt und das viele Theaterhäuser auch versuchen inklusiver zu werden – auch Theaterfestivals.

00:11:36: Aber dass es wirklich Nachholbedarf gibt im Bereich Theater für einen junges Publikum.

00:11:41: Obwohl es ein Thema ist was auch international gerade sehr ... Präsent ist, dass zum Beispiel Asitesch das Netzwerk für Theater für ein junges Publikum auch international in der Arbeitsgruppe zu diesem Thema Inklusion auch gegründet hat.

00:11:57: Das war so der Ausgangspunkt und dann kam das glaube ich auch dadurch zustande, dass Nina Mülemann die ja selbst auch eine Praxis hat als Künstlerin also auch mit Theater arbeitet und Emily McGorion sich kennengelernt haben Und darüber im Austausch waren, dass ihr also Lucius und Emily ein Theaterstück machen wollten wo sie Aesthetics of Excess mit einbeziehen möchten in den künstlerischen Prozess.

00:12:24: Dann haben wir gedacht das ist eigentlich spannend weil es darf eben von der Praxis, von dieser Theatergruppe einen Interesse gibt und gleichzeitig wir gerade uns dafür interessiert haben da so ein Agora-Projekt zu machen.

00:12:38: Und dann haben wir uns halt entschieden dass wir das wieder zusammenarbeiten.

00:12:42: und ja und ich finde also eben es ist sehr spannend weil der Aesthetics of Access dieses Konzept sagt ja eigentlich aus, dass Zugänglichkeit etwas ist was nicht so als add on gemacht wird, also dass man quasi ein Theaterstück produziert und dann hinterher kümmert man sich irgendwie um eine Audiodeskription

00:13:03: etc.,

00:13:04: sondern das ist schon Teil des künstlerischen Prozesses.

00:13:07: Und dass es quasi nicht voneinander getrennt ist.

00:13:10: Das fand ich eben jetzt auch sehr spannend bei der Produktion im Herz zu sehen, dass da zum Beispiel auch ne Schule mit sehbehinderten Kindern mit einbezogen war die dann zu Proben gekommen und Feedback gegeben hat, dass wir mit Karin gearbeitet haben einer Person die selber eine Seebehinderung hat.

00:13:31: Und die auch immer Feedbacks gegeben hat zu den Texten der geschrieben worden ist von dem Autor.

00:13:39: Das ist quasi auch so wie du Lucius das eben schon geschrieben hast – auch eine Arbeit war in der jetzt nicht irgendwie ein künstlerisches Mittel dominiert hat wie jetzt zum Beispiel der Text oder die Geschichte, die natürlich wichtig ist.

00:13:53: Aber ich fand es spannend dass zb auch die Kostümbildnerinnen oder die Pünmbildener Person waren auch die ganze Zeit oder sehr oft auf den Proben vor Ort und dann wurde mit verschiedenen Materialien experimentiert und diese Materialien bekamen dann eben auch also wie du jetzt gerade beschrieben worden ist hatten dann auch eine Art von Autorennenschaft Genau, also das um das Konzept von Aesthetics of Excess ein bisschen zu erläutern.

00:14:22: Ein Begriff der dabei Zentralisten auch schon in Ästhetik des Immobilien eine wichtige Rolle gespielt hat ist die Aesthetic of Access – was genau versteht ihr darunter?

00:14:31: Also Aestetica of Access ist ein Konzept, das wurde entwickelt von der britischen inklusiven Theaterkompanie CREE ursprünglich und ist aber inzwischen ja also ein Begriff, der sich auch etabliert hat.

00:14:48: In der Theaterpraxis und es meint eben das Zugänglichkeitsmaßnahmen auf der Bühne wie jetzt zum Beispiel Audiodeskriptionen Gebärdensprach DolmetscherInnen aber auch alle möglichen anderen Excessstrukturen, die nötig sind.

00:15:05: Dass sie nicht etwas sind was nachträglich erst eingeführt wird sondern schon gleich im kreativen Prozess mitgedacht wird und dass diese Access-Tools, wie ich sie jetzt nenne, dass die auch selber als künstlerisches Mittel eingesetzt werden können.

00:15:23: Also das zum Beispiel eben Audiodeskriptionen auf der Bühne eben als ein bestimmtes ästhetisches Mittel zum Einsatz kommen kann und ja nicht etwas ist was abgetrennt vom Künstlerischen.

00:15:40: Die Idee, dass wir diese nicht erst im Nachhinein kreieren, sondern dass sie eben Teil des künstlichen Prozesses ist.

00:15:45: Und das war für uns wirklich eine mega spannende Herausforderung auch die wir bewältigen mussten aber die uns auch zu vielen neuen Formen geführt hat.

00:15:54: also jetzt ganz konkret ist es bei uns eine Lampe, die spricht... Es gibt dieses Spital-Lampe die ursprünglich von der Kostümbilderin von Anastina Olowska, die auch selber bildende Künstlerin und Performerin auf dem Kericht und hat die dann uns gebracht als Objekt, wir haben auch viel damit experimentiert.

00:16:13: Und dann hatte Nina Müllemann die Idee, Nina, die uns begleitet hat zum Thema Access, dass diese Lampe eigentlich, weil sie ja so gut leuchten kann, dass ihr eben noch gut sieht und das die beschreibt was passiert für die Menschen, die nicht gut sehen, die eine Seebehinderung haben?

00:16:28: Da wurde eigentlich die Audio Description seine Figur und es war künstlich sehr ergiebig also die kommentiert beschreibt hat auch Gefühle.

00:16:37: plötzlich und unser Autor Mato Kempf, der den Text geschrieben hat zur Produktion.

00:16:43: Der war da auch dann stark integriert in die Kreation dieser Audiodeskription, dass die eben auch eine Perspektive unserer auch eine literarische Qualität hat.

00:16:52: So wurde es dann wirklich zu einer integrierenden Geschichte und keinem extra.

00:16:56: Lucius!

00:16:57: Wie war dieser Prozess für euch?

00:17:00: kam die Frage von Access erst durch die Zusammenarbeit mit der HKB ein Stück oder war sie bereits vorher ein Teil eurer Überlegungen?

00:17:07: Gab es einen Moment, in dem eine Maßnahme, die zunächst aus Gründen der Accessabilität entstanden ist, plötzlich eine neue künstliche Möglichkeit eröffnet hat.

00:17:15: Wir wurden zuerst vom Theater Stadl offen angefragt ob wir Lust hätten unsere nächste Produktion zugänglicher zu machen mit Ihnen zusammen auch mit Ihrer Unterstützung weil Sie sich als Theater da drauf auch spezialisiert hatten Und wir kriegten von ihr auch ein Residenz zum Thema, wo wir uns damit beschäftigt entkommen.

00:17:33: Und parallel dazu kam dieser Austausch zwischen Emily und Nina und dieses Agora-Projekt der HKB.

00:17:41: Also wir hätten diese Maßnahmen vielleicht schon auch umgesetzt aber niemals in diesem Ausmaß und eben auch nicht mit dieser Begleitung, auch diese wissenschaftlichen oder Forschungsbegleitung die wir jetzt dazu erhalten haben.

00:17:52: Bei einer anderen Frage habe ich vorhin schon ein bisschen antwortet, aber vielleicht mache ich es nochmal ein bisschen anders.

00:17:57: Also dadurch, dass wir von Beginn weg diese Maßnahmen mitgedacht haben hat es natürlich das Projekt sehr stark beeinflusst.

00:18:04: Aufgrund der Rückmeldungen von Karin Huber, der selbstbehinderten Person die in oftenden Proben war, haben wir ganz anders über Sprache, über Wahrnehmung, was erzählt sich nur visuell und was höre ich auch?

00:18:20: Und welches Sinn hat Wann vorgetreten?

00:18:22: Wir haben ganz anderes über Wahrnehmbung nachgedacht, was wir niemals gemacht hätten ohne Diese Begleitung.

00:18:28: Wir haben sehr viel gelernt, wir waren oft auch eben herausgefordert und auf der Suche nach den Lösungen die Probleme, die sich gestellt haben, entstand aber auch oft wieder kreatives

00:18:38: Material.".

00:18:39: Ein konkrete Aspekt ist das im Herz von Beginn an als Relaxed Performance entwickelt wird.

00:18:44: Was bedeutet Relaxed performance konkret?

00:18:47: Was verändert sich für das Publikum, aber auch für die Vorstellungen davon wie man sich jetzt Zuschauerin in Theater richtig zu verhalten hat?

00:18:57: im Herz auch aus Relaxed Performance konzipiert.

00:19:00: Das heißt, es gab vor der Vorstellung die Möglichkeit für Menschen, die dieses Bedürfnis haben schon eine kleine Einführung auf der Szene also im Bühnenbereich zu erhalten, die Dinge schon mal zu berühren kennenzulernen und auch die Schauspielerinnen schon kennenzulernen Und sie als noch nicht das Figur sondern als Spielerinnen zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten.

00:19:25: Und auch wurde später, bevor es losging.

00:19:27: Es wurde schon einiges vorweggenommen und angekündigt, dass es später nicht aus einer großen Überraschung sondern schon erwartet wird.

00:19:34: Zum Beispiel starke Reize, laute Stellen oder auch helle Momente wurden zum Teil von der Lampe kurz vorangekündig, damit sich die Menschen, die darauf angewiesen sind, darauf vorbereiten können umso mehr ins Vergnügen reingehen können.

00:19:50: Natürlich haben wir das Stück auch schon so gestaltet, dass es von den Reizen her nicht überfordernend ist für Menschen mit Neurodivalgänzen zum Beispiel.

00:19:57: Es gab weniger laute Stellen, es wurde z.B.

00:20:00: im Publikum nie ganz dunkel und die Autostartel hoffen, wo wir Premiere hatten hat große Sitzsäcke breitgestellt damit Menschen auch bequem und gemütlich sitzen können.

00:20:12: Und das war auch jederzeit erlaubt aus dem Saal hinaus zu gehen um wieder zurückzukommen.

00:20:16: Verendet eine Relax-Performance?

00:20:18: auch eure Vorstellung davon, was ein Theaterraum ist?

00:20:22: Gerade ein Stück über Krankenhaus und Operationen kann für manche Kinder lustig und faszinierend sein.

00:20:28: Für andere aber mit sehr konkreten vielleicht schwierigen Erfahrungen verbunden sein!

00:20:32: Wie geht ihr mit diesen unterschiedlichen Erfahrungen um?

00:20:35: Dadurch dass die Show eine Relax Performance war mussten wir neu über den Theaterraum nachdenken.

00:20:40: musste wie ein sicherer Raum sein.

00:20:44: Wir haben das zum Beispiel nie ganz dunkel werden.

00:20:48: Auch Dinge, die Kinder erschrecken oder zurückkehren können mussten vorher eingeführt werden.

00:20:56: Natürlich haben wir auch versucht in den Szenen selber oder in der Geschichte selber Dinge so einzuführen dass sich die Kinder sicher fühlen damit und dann mitgehen auch in Überraschung hinein.

00:21:09: In dem Sinne haben wir vieles schon versucht zu integrieren, damit es dann gar nicht unbedingt zusätzliche Maßnahmen braucht um es zugänglich zu machen.

00:21:17: Also was wir auch gemacht haben, wir haben eine sehr ausführliche theaterpädagogische Begleitmappe kreiert und die haben alle Lehrpersonen mit ihren Klassen ins Theater kommen zugestellt gekriegt wo sie mit den Kindern vorher über Stück, über mögliche Inhalte oder Themen sprechen können Und es werden angeregt durch die Mappe sich damit schon zu beschäftigen.

00:21:39: Die Kinder werden vorbereitet auf diesen Besuch und dieses Spitalsetting.

00:21:44: Auch hier haben wir dann wieder versucht, möglichst bald mit Humor-Dinge wieder leichter zu machen oder auch durch Überzeichnungen auch Schrecken wegzunehmen.

00:21:54: zum Beispiel Angst vor Spritzen was viele Kinder haben das haben sie gerade sofort wie aufgenommen.

00:22:00: Die werden dann eigentlich mehr lustig behandelt, die haben auch ein Eigenleben oder das Thema Blut.

00:22:07: Es gibt im Stück einen Moment wo der Brustkorb des Kindes aufgesägt wird weil das passiert bei einer Operation am offenen Herzen.

00:22:15: natürlich ist es eine Puppe und da haben wir sehr sehr lange nach der Darstellungsform gesucht.

00:22:20: können wir das zeigen und auch ehrlich bleiben aber dass es auch wahrnehmbar ist für die Kinder ohne einen zu großen Schrecken und da haben wir gemerkt, dass die Überhöhung eigentlich geholfen hat.

00:22:33: Es wird jetzt eher übertrieben dargestellt was es so klar ist das es nicht echt ist und naturalistisch sondern wirklich fast absurd und da ging die Kinder eigentlich sehr gut mit.

00:22:44: ich habe auch noch Workshops gemacht mit Kindern nach hinein und über dieses Szenar mal viel gesprochen und die fanden sie eigentlich am spannendsten von allem.

00:22:56: Was für mich sehr eindrücklich war, war auch zu sehen wie ihr eine Sprache gefunden habt in dieser Audiodeskription.

00:23:04: Die dann gleichzeitig zugänglich war für Kinder... wo dann Dinge, die wie gesagt worden ist vielleicht auch für Kinder Angst machen.

00:23:15: Wie jetzt so Spritzen oder Herzoperation

00:23:17: etc.,

00:23:18: wie das dann auch gleichzeitig nicht nur für sehbehinderte Kinder übersetzt worden ist sondern auch generell in einer Sprache, die für Kinder zugänglicher ist.

00:23:29: da habe ich viel darüber nachgedacht.

00:23:30: also das Beispiel mit der Brustkorpszene Da fand ich das auch schön.

00:23:35: Also da war ich zufällig in der Probe dabei, wie die Audiodeskription erstellt worden ist und dann war so die Diskussion.

00:23:42: ja Brustkorb wissen Kinder auch gar nicht was es ist.

00:23:46: Dann sagen wir doch Käfig aus Knochen Das Herz liegt in einem Käfig Aus Knochern oder so ähnlich Und das fand ich auch sehr schön und sehr poetisch.

00:23:55: Und das ist für mich auch so ein Beispiel, also wie dadurch quasi nochmal eine ästhetische Qualität auch entsteht und wie diese Audiodeskription nicht nur exterts für sehbehinderte Kinder sondern auch generell eine Funktion hat in diesem Stück.

00:24:13: Im Video angedeutet.

00:24:14: ein zweiter wichtiger Teil des Projekts ist die Audiodiskription.

00:24:18: Diese soll nicht einfach am Ende geschrieben werden.

00:24:21: Ihr arbeitet dafür gemeinsam mit blinden und seh behinderten Kindern So wie mit Karin Huber.

00:24:26: Warum ist es wichtig, diese Kinder selbst als Inselentwicklung der Audiodeskription einzubeziehen?

00:24:31: Wir hatten immer wieder Besuch vom Karin-Huber – die ist blind nicht von Geburt aus aber eine sehr wachsende Person und sie hat sich eben darauf spezialisiert, Tatergruppen zu begleiten und zu beraten beim Thema Audiodeskription Und ihre Besucher auf der Probe waren immer sehr wertvoll weil im Tata kommen immer so viele Dinge zusammen.

00:24:51: Der Raum sind die Objekte, da ist die Handlung.

00:24:55: Da ist die Sprache.

00:24:56: Dann gibt es Musik und auch Geräusche, die sonst noch entstehen.

00:24:59: Und das dann zu sortieren mit ihr zusammen, dass das wahrnehmbar bleibt und auch ein räumliches, zeitliches Inhaltlichsempfinden nur über die Ohren des Geschehens passieren kann... Das ist nicht einfach!

00:25:12: Und ihre Beratung war essentiell damit, dass später für die Kinder eine Selberhinderung haben dass die der Geschichte wirklich auch folgen können.

00:25:20: Oft haben wir dann eben nach Umsetzungen gesucht, etwas was auf der Bühne passiert und was nur zu sehen ist.

00:25:26: Was davon muss jetzt auch noch gesagt werden oder was reicht?

00:25:29: Dass es einfach tönt dort wo es passiert oder was?

00:25:32: müssen sie jetzt auch nicht gewissetzt sein?

00:25:33: weil nur weil ich sehe muss das ja nicht unbedingt das Wichtige sein.

00:25:36: vielleicht ist das was ich höre auch wichtig also zum Beispiel auch dieses dass nicht der See sehen immer diese Priorität hat.

00:25:44: Das mussten wir auch erst lernen oder was auch spannend war.

00:25:47: Manmal haben wir Dinge zuerst gesagt und erst nachher sind sie passiert, und das empfanden wir zuerst einmal als Schade weil wir schon etwas verraten was nachher kommt.

00:25:56: aber auch da war dann eine wertvolle Rückmeldung von Karin Hube dass eben auch einmal zuerst der Audiosinn dran kommen kann und erstnachher in der C-Syn, dass eben diese Hierarchie auch gebrochen wird.

00:26:08: Forschungsprojekte produzieren sehr viel Wissen das aber nicht unbedingt außerhalb eines akademischen Kontext ankommen.

00:26:15: Was kann jetzt Zusammenarbeit wie diese leisten, was eine klassische Publikation vielleicht nicht leisten kann?

00:26:20: Und umgekehrt.

00:26:20: Wie ist es für euch innerhalb eines künstlerischen Prozesses mit einem Forschungsteam zusammenzuarbeiten?

00:26:26: Wo ist diese Zusammenarbeit produktiv und wo kann sie vielleicht auch Reibungen erzeugen?

00:26:31: Also ich finde, dass wir an der Kunsthochschule ja ohnehin den Vorteil haben.

00:26:35: Dass wir sehr stark immer an die Praxis angebunden sind und ich finde auch diese Trennung zwischen das ist die Forschung und das ist Eigentlich so zum Teil nicht, finde ich.

00:26:49: Also weil es gibt da auch sehr viele personelle Überschneidungen.

00:26:53: zb Nina Mülemann hat als Postdoc im Forschungsprojekt mitgearbeitet ist aber gleichzeitig auch künstlerisch tätig und dieses Forschungs- oder dieses Fördergefäß Agura vom Schweizerischen Nationalfonds das jetzt ja unser Projekt fördert.

00:27:08: Da geht es explizit eigentlich um Wissenschaftskommunikation also es geht um den Transfer in die Praxis und erst nicht um eine eigentliche Forschung, die im Vorfeld geschehen ist.

00:27:20: Aber ich finde auch bei allem – wenn ich jetzt dir Lucius zuhöre – dass genau so dieser künstlerische Prozess auch eine Form von Forschung ist und war!

00:27:31: weil da auch nochmal die Forschungsergebnisse aus der Theorie in der Praxis weiterentwickelt werden und sich dadurch wieder neue Erkenntnisse ergeben.

00:27:43: Und ich fand das sehr spannend, wie sich eben auch die Theaterarbeit im Prinzip ändert – auch das Thema Zeitlichkeit beispielsweise, was jetzt angesprochen worden ist, wie bestimmte Probenabläufe dadurch verändern die eine Geschichte erzählt wird, jenseits von dem Auditiven als dominantes System etc.

00:28:07: Ich finde das sind alles Fragen, die wiederum eigentlich eine Forschung sind oder auch beinhalten, die dann in der Praxis passiert.

00:28:14: Und umgekehrt glaube ich schon dass unsere Praxis jetzt eigentlich stark profitiert hat von dieser großen Vorarbeit, die passiert ist und auch vom Wissen und den Erkenntnissen, die für uns bereits gestellt wurden durch eure Arbeit Yvonne.

00:28:28: Und gleichzeitig habe ich auch gemerkt, wie wir eigentlich selber oft auch Recherche betreiten.

00:28:34: Jetzt vielleicht mehr so für uns und in dem Sinne ist auch jedes Projekt immer wieder ein bisschen mit Forschung betrieben.

00:28:40: aber oft fällt die Zeit noch die Ressourcen wirklich darüber nachzudenken und Dinge zu verschriftlichen und sich nochmal bewusstzuwerten.

00:28:49: also diese Reflexion fehlt dann manchmal auch in der Praxis und das war jetzt schon ein großes Privileg dafür auch mehr Ressourcen noch mehr Zeit zu haben.

00:28:58: Das Brett wurde dadurch natürlich größer, es waren viel mehr Personen involviert.

00:29:02: Es braucht auch eine komplexere Planung.

00:29:05: das ist sicher ein Learning also wir haben sicher sehr viel gelernt und ich freue mich auch darauf dass nochmal auszuwerten und nochmal zu reflektieren und auch wenn das irgendwie möglich ist eben zur Verfügung zu stellen für andere Projekte oder eigene zukünftige Projekten.

00:29:19: vielleicht nur noch ergänzend Weil Ziel von dem Agora-Projekt ist es ja auch, dass wir übertragbare Ergebnisse und Tools entwickeln die dann für andere Theaterkompanien oder auch zum Beispiel für Lehrpersonen nutzen haben.

00:29:37: Und jetzt aktuell passieren ja auch noch Workshops, also mit verschiedenen Schulklassen aus denen dann auch nochmal Erkenntnisse gezogen werden und die Idee ist es dann am Ende so eine Art Manual zu kreieren was wir dann quasi zur Verfügung stellen an die Theaterschaffenden sowie auch die Lehrperson.

00:29:58: Und da sind wir eben auch im Gespräch, oder wir arbeiten zusammen mit Asitesch-Schweiz.

00:30:05: Also die ich jetzt vorhin schon genannt habe das ist so das Netzwerk für Theater für ein junges Publikum in der Schweiz und wir wollen mit ihnen gemeinsam dann auch eine Veranstaltung machen nächstes Jahr und dann auch schauen dass sie dann auch dafür sorgen, dass die Resultate und dieses Manual dann auch verbreitet wird in diesem Netzwerk genau und auch über die Sprachregionen

00:30:30: hinaus.

00:30:33: Das war nun auch schon die letzte Frage der Folge, nun...

00:30:42: Also als nächstes spielt im Herz von Engel Margoyen in Schlachthaustiade Bern und zwar vom ersten bis zum achten November gibt es öffentliche Vorstellungen am Wochenende und durch die Woche Schulvorstellungen.

00:30:56: Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Webseite von Schlachthaushalt Bern.

00:31:01: Die Produktion wird danach ja noch weiter auf Tour gehen und auch an anderen Orten in der Schweiz zu sehen sein, Und wie ich erwähnt habe, planen wir nächstes Jahr auch den Lounge von diesem Manual gekoppelt an diesen Treffpunkt von Asitisch-Schweiz, wo wir jetzt noch am entscheiden sind, wo das dann genau stattfinden wird.

00:31:23: Nächstes Jahr?

00:31:24: Genau!

00:31:26: Das war der IPTK.

00:31:27: Vielen Dank an Lucius Engel und Yvonne Schmid für das Gespräch!

00:31:31: Im Herz könnt ihr am ersten, zweiten, dritten, siebten und achten November im Schlachterstheater Bern sehen.

00:31:37: Und könnt ihr auf Instagram folgen unter adhkbunterabinde-iptk oder auf unserem Blog www.

00:31:43: www.hkb-ipdk.ch näher kennenlernen.

00:31:48: Der IPTK ist ein Podcast des Instituts Praktiken und Theorien der Künste IPTKA an der Hochschule der Künstler Bern HKB, Teil der Berner Fachhofschule BFH.

00:31:58: Die Titelmittel die stammt auf Lenze III.

00:32:00: Vielen Dank fürs Zuschwören!

00:32:01: Und bis zum nächsten Mal beim IPTKS.

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